Trotz guter Leistungen - das AK 65 I-Team leider wieder nur Tagesletzter
Vom ersten Abschlag an der „1“ bis zum letzten Putt auf der „18“ – das AK 65 I-Team des GC Schloss Myllendonk hat am dritten Spieltag der NRW-Mannschaftsmeisterschaft (Liga 4, Gruppe F) im G&CC Velderhof (Par 72/5 927 m) gesamtheitlich wieder stark gekämpft und alles gegeben, doch es wurde nicht belohnt trotz einer insgesamt ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Wie schon zuvor im GC-Wildenrath gab es auch am dritten Spieltag nur Platz 6 in der Tageswertung, der mit einem Punkt belohnt wurde, knapp hinter dem Gastgeber G&CC Velderhof (2 Punkte) und auch noch knapp hinter dem Tages-Vierten, dem Kölner GC (3).
Tagessieger wurde der GC Gut Lärchenhof (6 Punkte), Platz zwei ging an den GC Rittergut Birkhof (5), Dritter wurde das Team vom GC-Wildenrath II (4 Zähler).
So liegt das GC Schloss Myllendonk-Team weiterhin am Tabellenende gemeinsam mit dem GC Velderhof und jeweils 7 Punkten, wobei der Abstand zum rettenden vierten Platz, den derzeit der Kölner GC und der GC Rittergut Birkhof mit jeweils 11 Zählern gemeinsam innehaben, schon recht groß ist. „Aber“, so Teamcaptain Egbert Koentges-Simon: „noch ist nichts entschieden! Wir haben noch drei Spiele, darunter unser Heimspiel am 16. Juli im GC Schloss Myllendonk. Es liegt also in unserer Hand, den Rückstand wettzumachen, um uns in Liga 4 zu behaupten. Und das ist unser Ziel!“
Ebenso wie im GC-Wildenrath konnte Egbert Koentges-Simon auch diesmal nicht sein bestes Personal aufbieten, musste er doch erneut auf Ansgar Klein, Klaus Weil und Edgar Schaefers verzichten. So rückten Wolfgang Neyers, Veikko Aho und Claus-Peter Doetsch kurzfristig nach und ergänzten das Team mit Dr. Lutz Laurisch, Egbert Koentges-Simon und Josef Busch.
Das Trio mit Dr. Lutz Laurisch, Egbert Koentges-Simon und Claus-Peter Doetsch beendeten ihre Runde mit jeweils 94 Schlägen, dicht dahinter folgten Josef Busch (95) und Veikko Aho (97), während der reichlich geknickte Wolfgang Neyers mit seiner „97“ das Streichresultat ablieferte.
Zu den Pechvögeln des Tages im Team des GC Schloss Myllendonk zählten Josef Busch und Wolfgang Neyers. Josef Busch startete mit Par-Bogey verheißungsvoll in seine Runde, spielte dann aber an Spielbahn 3 (Par 4) einen „falschen Ball“, musste sich regelkonform zwei Strafschläge anschreiben und kam mit einer „8“ vom Grün runter. „Einen Moment nicht aufgepasst, und schon wirst du knallhart bestraft“, ärgerte er sich auch noch lange nach seiner ansonsten vorzeigenswerten Runde.
Ähnlich ärgerlich verlief der Schlussakkord von Wolfgang Neyers, sein Flight verirrte sich vor der „18“, schlug auf einer falschen Spielbahn ab und - nachdem der verhängnisvolle Fehler entdeckt und korrigiert wurde – musste er sich auf der „richtigen 18“ einschließlich der zwei Strafschläge eine „9“ anschreiben lassen. „Unerklärlich, wie uns das passieren konnte, denn bis dahin lief bei mir fast alles nach Plan, eine 95 wäre durchaus machbar gewesen“, schüttelte er auch nachher bei Bier und Pasta immer wieder enttäuscht den Kopf.
Wesentlich besser hätten auch die Runden von Dr. Lutz Laurisch und Egbert Koentges-Simon werden können – jeder konnte von einer einzigen Spielbahn sein Leid klagen. Dr. Lutz Laurisch: „An der ‚10“, einem knapp 500 m langen Par 5, habe ich mir eine ‚9‘ eingefangen, ansonsten war alles so ziemlich okay!“ Und Egbert Koentges-Simon erwischte es an der „6“, einem Par 4 mit nur knapp 300 Metern Länge: „Eine 10, und schon war der bis dahin ordentliche Score dahin. Das hätte auf dieser Bahn eine ‚5‘ werden müssen, und dann hätte ich eine Runde unter ‚90‘ spielen können. Die zweiten Neun waren dann komplett okay, allesamt Bogeys, die letztlich zur ‚94‘ geführt haben.“
Mit einer „8“ auf der „18“ (Par 5/445 m) verpasste Veikko Aho ein besseres Ergebnis als seine „97“ – aber zu seiner Ehrenrettung sei gesagt, dass er erst 24 Stunden zuvor von seiner Nominierung erfuhr und erst in der Nacht zum Spieltag von einer privaten Reise aus Süddeutschland wieder daheim war. „Solche Teamspieler können wir sehr gut gebrauchen“, freute sich auch Egbert Koentges-Simon über dessen kurzfristige Zusage.
Ähnlich galt auch für Claus-Peter Doetsch, auch er rückte erst 48 Stunden zuvor ins Team für Edgar Schaefers. „Ist doch Ehrensache, dass ich da aushelfe“, so der Senior im GC Schloss Myllendonk-Team, „und auch ohne große Vorbereitung ist mir dann die ‚94’ gelungen!“
Weiter geht es nun schon in zwei Wochen, wenn am 11. Juni Spieltag Nummer 4 auf dem Programm steht – man trifft sich im GC Gut Lärchenhof. Egbert Koentges-Simon: „Ich hoffe, wir kriegen eine gute Mannschaft zusammen und verkürzen den Abstand zu den noch vor uns liegenden Mannschaften!“
