AK 65 I – Mit Tagesplatz zwei aus Liga 4 verabschiedet

Mit einer starken Leistung, die am letzten Spieltag im Golfpark Rittergut Birkhof mit dem zweiten Platz in der Tageswertung belohnt wurde, verabschiedete sich das AK 65 I-Team des GC Schloss Myllendonk bei der GVNRW-Mannschaftsmeisterschaft aus der Liga 4 in Richtung Liga 5 in der nächsten Saison. „Aber wir kommen wieder!“, lautete der zielstrebige Tenor der Mannschaft, im nächsten Jahr wieder eine Klasse höher antreten zu wollen.

 

Nach einem furiosen Start zu Saisonbeginn im Kölner GC (Platz 2 mit fünf Punkten) folgten die schwachen Platzierungen nachfolgend im GC Wildenrath, im GC Velderhof und im GC Lärchenhof, ehe dann zum Meisterschaftsende mit dem dritten Platz in der Tageswertung im GC Schloss Myllendonk aufsteigende Tendenz gezeigt wurde – doch dieser an sich gute Platz 3 reichte nicht, und so stand schon vor dem Saisonfinale im Golfpark Rittergut Birkhof fest: Abstieg aus Liga 4!

 

So gesehen konnte am letzten Spieltag frisch und frei aufgespielt werden. Playing-Captain Egbert Koentges-Simon hatte sich für Ansgar Klein, Dr. Lutz Laurisch, Josef Busch, Veikko Aho und Riccardo Jedamski entschieden – und eine erstklassige Entscheidung getroffen. Denn dieses Sextett lieferte großartig ab – Ansgar Klein mit einer „81“ auf dem Par 73-Kurs, Josef Busch 83, Dr. Lutz Laurisch 89, Egbert Koentges-Simon 95 und Veikko Aho 97 – Riccardo Jedamski, der sein erstes Saisonspiel in der AK 65 I bestritt,  stellte sich mit seiner 104 als Streicher zur Verfügung.

 

„Ich bin heute natürlich sehr stolz auf unsere Mannschaft“, freute sich Egbert Koentges-Simon über die erstklassige Vorstellung seiner Truppe. „Und wenn wir an den Spieltagen zwei, drei und vier keine gesundheitlich-bedingten Ausfälle gehabt hätten, dann hätten wir durchaus den Abstieg vermeiden können. Aber im nächsten Jahr greifen wir wieder Liga 4 an!“

 

Als erster Spieler ging Ansgar Klein auf die Reise und beendete sie mit einer „81“ – acht über Par. „Vier Drei-Putts haben ein besseres Ergebnis verhindert, aber ich muss und kann damit leben“, so die Nummer 1 im Team des GC Schloss Myllendonk. Der nächste Akteur, Dr. Lutz Laurisch, kam mit einer „89“ zurück ins Clubhaus, auch er war mit seiner Leistung auf den Grüns mehr als unzufrieden: „Was hätte das für eine Runde werden können, denn nicht weniger als acht Putts zum Par sind ausgelippt!“ Ein Husarenstück besonderer Art lieferte Josef Busch ab, seine „83“ waren mehr als hervorragend. Mit einem Bogey auf der 1 gestartet, erwischte es ihn auf der „2“, einem knapp 480 m langen Par 5, eiskalt – eine „9“ musste er sich notieren lassen. „Aber diese 9 hat mich wachgerüttelt, denn danach lief es ausgezeichnet!“ Die ersten neun Löcher  beendete er trotzdem noch mit einer „44“, und auf den zweiten Neun ging dann die Post ab: Bogey – Par -  Bogey – Par  – Par – Par –  Birdie – Par – Doppelbogey, das ergab eine blitzsaubere „39“,  gesamtheitlich also eine „83“. 

 

Veikko Aho ärgerte sich über „drei schlechte Löcher – einmal ein Tripple-Bogey auf der 8, einem Par 3, und zwei weitere Tripple-Bogeys auf der 13 und der 15. Da habe ich doch einige Schläge liegen gelassen!“

 

Im Abschluss-Klassement belegte das AK 65 I-Team des GC Schloss Myllendonk mit 17 Punkten den vorletzten Platz vor dem Golf & Country Club Velderhof (13). An der Spitze wurde es noch einmal spannend – denn Gastgeber Golfpark Rittergut Birkhof überholte als Tagessieger mit den sechs Punkten und insgesamt 27 Zählern doch noch den lange Zeit führenden GC Gut Lärchenhof (26) und ließ sich als Aufsteiger in Liga 3 feiern. Platz 3 ging an den Kölner GC (24 Punkte), Vierter wurde der GC Wildenrath II mit 19 Zählern.

 

„Daumen hoch“ gab es nach der abschließenden Leistung vom Rest der Truppe, von Wolfgang Neyers, Claus-Peter Doetsch und Edgar Schaefers, der besonderes Lob an die Adresse von Josef Busch schickte: „Da muss man schon Chapeau sagen, wenn man nach einer Neun letztlich mit einer 83 nach Hause kommt! Glückwunsch an das gesamte Team. Wenn doch nur nicht die Spieltage zwei, drei und vier gewesen wären!“

 

Team-Chef Egbert Koentges-Simon, der  wieder mit großem Engagement einen erstklassigen Job abliefert, setzte in den sechs Gruppenspielen insgesamt 12 Spieler ein: Ansgar Klein, Dr. Lutz Laurisch, Josef Busch, Klaus Weyl, Edgar Schaefers, Dirk Meisel, Wolfgang Neyers, Willi Prinzen, Veikko Aho, Riccardo Jedamski und Claus-Peter Doetsch . Sie alle gaben ihr Bestes , den Abstieg aus Liga 4 allerdings konnten sie nicht verhindern. 

Verabschiedeten sich mit einer starken Leistung aus Liga 4 (v.l.): Dr. Lutz Laurisch, Egbert Koentges-Simon, Ansgar Klein, Veikko Aho, Riccardo Jedamski und Josef Busch
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